Der PostbotenFresser

Unter den gefährlichen, urbanen Raubtieren, ist wohl der PostbotenFresser der Gefürchtetste. Schon wenn das Moped unseres verehrten (ja, der ist wirklich sehr nett) Postbotens 500 Meter weit entfernt in unsere Gasse einbiegt, schlägt dieser Hund Purzelbäume und Schaum quillt aus seiner Schnauze…

Er ist zur Zeit vier Jahre alt, stammt aus dem großen Stallone-Zwinger und frisst nur Blut. (Postbotenblut) Sein UrururururururururGroßvater ist der bekannte “böse Wolf” aus dem Märchen Rotkäppchen, der ja bekanntlich äußerst gewaltsam durch den nochvielböseren Jäger gequält wurde.

Der angesprochene Jäger war der UrururururururururGroßvater unseres Postboten, womit sich die ewige Feindschaft logisch erklärt. Ich werde nicht müde zu betonen, dass Gewalt IMMER böse Früchte trägt, wie man an dieser historischen Rekonstruktion erkennen kann. Auch das Rotkäppchen ist hier an den Pranger zu stellen, denn sie war es, die den Bauch des Wolfes mit Steinen füllte, was ihn de facto dahinscheiden ließ. Kein Wunder, dass der PostbotenFresser auf färbige Kopfbedeckungen (wie den gelben Helm des Postbotens) allergisch reagiert!

Abgesehen davon, ist dieser Hund ein treuer Freund und guter Gefährte, wie es auch der Wolf hätte sein können, wenn man ihn nur ein bisserl mehr gefüttert hätte.

 

 

 

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26.09.2019
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